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Die Therapiemöglichkeiten

Wie jedes andere Krebsleiden kann auch das Prostatakarzinom mit unterschiedlichen Therapieverfahren behandelt werden. Grundsätzlich gilt, dass ein örtlich auf die Prostata begrenztes Karzinom mit einer lokalen Therapie kurativ, das heißt heilend, behandelt werden kann. Hierzu stehen zwei verschiedene Methoden zur Verfügung: die operative Entfernung der Prostata (radikale Prostatektomie) sowie die Strahlentherapie (Brachytherapie - innere Bestrahlung - und Bestrahlung von außen). Bei Tumoren, die sich bereits über die Prostata hinaus ausgebreitet und eventuell Metastasen gebildet haben, muss hingegen systemisch, d.h. der gesamte Organismus, behandelt werden.

Unabhängig von der Ausdehnung des Tumors sind bei der Wahl der geeigneten Therapie jedoch zahlreiche individuelle Faktoren zu berücksichtigen. Hierzu zählt zum Beispiel die Lebenserwartung und der körperliche Zustand des Patienten. Gerade jüngere Patienten schrecken jedoch häufiger vor einer Therapie zurück, da sie mögliche Nebenwirkungen wie zum Beispiel Impotenz fürchten.

Lassen Sie sich von Ihrem Arzt genau erklären, wie sich die Vor- und Nachteile der einzelnen Therapieverfahren speziell bei Ihnen auswirken können!

Wichtig ist es deshalb, dass Sie sich als Betroffener selbst intensiv mit den verschiedenen Therapiemöglichkeiten sowie all ihren Vor- und Nachteilen auseinandersetzen. Denn nur der informierte Patient ist in der Lage, aktiv an seiner Genesung mitzuwirken und gemeinsam mit den Ärzten, die für seine Person optimale Entscheidung unter Abwägung von Tumorwirksamkeit und Lebensqualität zu treffen.

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