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Brachytherapie

Wie funktioniert die permanente Seed-Implantation?

Bei der permanenten Seed Implantation werden kleine strahlende Stifte ( Seeds ) über Hohlnadeln direkt in die Prostata implantiert.

Die Seeds geben Ihre Strahlung von innen über mehrere Monate an das umliegende Gewebe ab. Die Strahlung besitzt eine sehr kurze Reichweite; die millimetergenaue Positionierung, die mit einem Computer berechnet wird, minimiert eine Schädigung des umliegenden Gewebes.

Die permanente Seed Implantation ist ein aufwendiges Operationsverfahren, das einen hohen technischen und apparativen Aufwand erfordert. Strahlentherapeut, Urologe, Medizinphysiker und Anästhesist bilden das Operationsteam. Die Operation erfolgt unter Vollnarkose und dauert etwa eineinhalb Stunden.

LDR - Brachytherapie

Schnittbild
Schnittbild Schnittbild eines Eingriffes zur LDR-Brachytherapie

Was geschieht nach der Operation?

Grundsätzlich wird der Eingriff in einem sehr kurzen stationären Aufenthalt durchgeführt. Bereits einen Tag nach dem Eingriff kann der Patient in seine gewohnte häusliche Umgebung entlassen werden. Eine Nachkontrolle beim behandelnden Urologen soll am darauf folgenden Tag stattfinden.

Etwa 4 Wochen nach der Implantation der Seeds wird eine Qualitätskontrolle der Operation durchgeführt, um sicher zu stellen, dass auch wirklich das gesamte Prostatagewebe mit einer ausreichend hohen Strahlung versorgt wurde. Ein Kernspin- oder ein Computertomogramm erfasst exakt die Lage der implantierten Seeds. Mit Hilfe eines Computers wird dann nochmals die applizierte Strahlendosis berechnet.

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